Eine gewonnene Türkeireise – Herbst 2009

23 Dez

Wie gewinnt man eine Reise? Bei unserer letzten Flugbuchung nach Bangkok kreuzte Walter das Kästchen an: „Wollen Sie bei unserem Gewinnspiel mitmachen?“ Wir wollten und bekamen eine Zusage. Der Termin passte auch. Ich war vom Reiseziel Antalya in der Türkei nicht begeistert. Ephesus stand auch auf dem Programm, und nur wegen dieser antiken Stadt war ich bereit, die Reise mitzumachen.

Knapp vor der Reise hatte Kater Fritz in Stillfried einen Jagdunfall: als er eines Nachts auf Pirsch ging, kam er nicht von selbst zurück. Wir pfiffen nach ihm, und riefen ihn, und endlich nach langem Warten kam Fritz dahergeschlichen. Er zog seine Hinterpfoten nach. Er ließ sich nicht angreifen und legte sich apathisch hinter den Ofen in seine Schachtel. Am nächsten Tag fuhren wir zum Tierarzt in Angern. Leider versorgte er nur eine Bissstelle im Nacken, nach einer zweiten hatte er gar nicht gesucht. Am nächsten Tag fuhren wir nach Wien, um Koffer zu packen. Fritz wurde immer unbeweglicher und Walter trug ihn in seiner Schachtel zur Tierärztin, die eine Praxis in unserer Kampstraße hat. Die Ärztin sah sofort die zweite Bissstelle im Genick. Die war bereits vollgefüllt mit Eiterklumpen. Die Ärztin meinte, dass Fritz womöglich von einer Wildkatze angegriffen wurde, weil der Biss so tief war und so gut gesetzt. Fritz wurde katheterisiert, bekam eine Infusion unter die Haut mit Antibiotika und schmerzstillenden Mitteln. Walter war insgesamt fünfmal beim Tierarzt, das letzte Mal noch am Tag unseres Abfluges.

Während unserer Abwesenheit pflegte und hegte unser sehr verlässlicher Katzensitter Fritz aufs Beste. Er spülte das große Wundloch gewissenhaft, und wir bekamen einen quicklebendigen, munteren, wohlgenährten gesunden Kater zurück.

In der Türkei (Antalya) angekommen, wurden wir von unserer Reiseleiterin Tülay in Empfang genommen. Ich schätze ihr Alter auf 45 Jahre. Tülay wurde in Deutschland als Kind von Gastarbeitern geboren. Als sie 8 Jahre alt war, gab es die Aktion, dass die türkischen Gastarbeiter ausbezahlt wurden, wenn sie Deutschland verließen. So kam Tülay in ihr Heimatland, das sie nie zuvor gesehen hatte. Sie lernte weiterhin Deutsch und schloss die Fremdenführerakademie ab. Seit 20 Jahren arbeitet sie als selbstständige Reiseführerin, die von den größtenteils staatlichen Reiseveranstaltern gebucht wird. Tülay hatte Erfahrung im Umgang mit Reisenden. Ich musste eine ganze Woche nie selbstständig denken. Es wurde uns alles Wichtige mindestens dreimal laut und deutlich gesagt. Diese Erfahrung war für mich völlig neu Man musste sich nicht einmal selber ein WC suchen. WC–Möglichkeiten wurden rechtzeitig angekündigt und der Weg dorthin mehrmals beschrieben. Sogar der Zeitabstand zur nächsten Toilette wurde uns gesagt. Die Toiletten, die wir benützten waren blitzblank sauber und nur ganz selten musste man zahlen.

Unserer Gruppe stammte aus Österreich und aus den ehemaligen kaiserlichen Habsburgerländern. Das buntgemischte Häuflein war fröhlich und unkompliziert. Fast alle Teilnehmer waren hilfsbereit und aufmerksam. Beinahe jeder kam pünktlich zum Bus und hatte sein Gepäck so halbwegs unter Kontrolle. Das machte das Auskommen mit völlig fremden Leuten erträglich.

Das erste Hotel lag ca 15 km außerhalb von Antalya (der Ort heißt KEMER). Ich habe den Namen des Hotels vergessen. Antalya ist zu einem Massentouristengroßareal angeschwollen. Unser Hotel war ein Resort, das heißt, es stand in der türkischen Pampa weit vom Dorf Kemer entfernt. Die Eingangshalle war orientalisch üppig. Die Zimmer hatten kleine Balkone, von denen man zu einem recht großen Pool hinuntersah. Hinter dem Pool standen 3 Palmwedel, um eine hohe Betonmauer zu kaschieren, die das hoteleigne Areal von einer wild durchwachsenen Unkraut-G`stetten abgrenzte. Die Zimmer waren geräumig.

Man kann in der Türkei von jedem Hotel getrost 2 Sterne abziehen, die am protzigen Eingangsportal kleben.

Gleich am nächsten Morgen wurde uns das Programm vorgelesen. Um es deutlicher auszudrücken: es wurde uns gesagt, was wir zu bezahlen hätten. Von den Nebenkosten war in der Reisebeschreibung, die wir zugesandt bekamen keine Rede. Vielleicht habe ich das Wort “fakultative Ausflüge“ nicht richtig verstanden, es stand auch kein Wörtchen über die Verpflegung auf dem Zettel. Pro Person überwiesen wir schon in Wien 45€ Kerosinzuschlag, dann am Flughafen in Antalya15 € für die Visummarke, die man in den Pass geklebt bekommt. Für das Abendessenpaket wurden 80 € p.p. verrechnet und dann noch 130 € p.p. für die Ausflüge mit dem Bus inklusive Eintrittsgebühren. Zum Schluss wieder 45 € p.p. Kerosinzuschlag für die Ausreise. Das macht zusammen 315 € für die Woche pro Person, also 45€ pro Tag. Die Eintrittsgebühren sind in der Türkei recht niedrig. Für Aphrosidias zahlt man 4€, nur für Ephesus 10 €. Vielleicht ist der Eintritt für Pensionisten sogar noch billiger. Ich hatte keine Gelegenheit nachzusehen.

Zimmer mit Frühstück und den Flug bekam man vom Reiseveranstalter als Gewinn-Preis. Selbstverständlich musste man sich die Getränke selbst bezahlen. Ich habe im Internet nachgelesen: die identische Reise kostet mit „gold.fly.de“ 199 €. Die Nebenkosten für Nachtmahl und Ausflüge daher dieselben wie für uns. Nicht jeder hatte so viel Geld dabei, weil niemand mit den Nebenkosten rechnete. Es wurden Kreditkarten angenommen, und die Reiseleiterin empfahl uns, keine Euros in Türkische Lira zu wechseln, es wäre doch für uns alle viel einfacher mit Euros zu bezahlen. 1 € ist derzeit laut Internet 2.29 Türkenlira wert. Unsere Euros wurden, weil es so einfach war, nur mit 2 Türkenlira verrechnet. Es war das aller erste Mal, dass ich in einem Land außerhalb der Euroländer keinen einzigen Groschen in die Landeswährung umgewechselt hatte. Mit einem Wort, ich habe in der Türkei keinen einzigen Liraschein gesehen, geschweige denn in der Hand gehalten. Die Schattenwirtschaft in der Türkei ist enorm. Es gibt (offiziell) 20% Arbeitslose.

PHASELIS

Unser erster Ausflug führte und nach PHASELIS. Phaselis ist eine kleine, feine römische Antikenstadt mit 3 allerliebsten Häfen. Wobei einer davon als Badestrand freigegeben wurde. Die Stadt wurde von den Römern wegen drei aufeinanderfolgenden Erdbeben verlassen. Man zog zum nächsten Hafen nach Antalya. Phaselis wurde in ihrem Dornröschenschlaf belassen. Nur das Spektakulärste wurde ausgegraben und rekonstruiert. Der Föhrenwald verleiht dem Ort Phaselis eine malerische Idylle und dem geneigten Besucher viel Schatten. Die Prachtstraße zum Hafen ist gesäumt mit antiken Bädern. Gut erhaltene Friese mit Blumen und Rankenmustern säumen den Weg.

Am Abend stand ein Besuch in einem Volkstanzschuppen am Programm. Die Künstler wechselten oft ihre Kostüme, und die männlichen Tänzer waren recht gut. Diese Tanzgruppe könnte in Strasnice (Tschechien) beim Folklorefestival mit viel Applaus rechnen.

Tänzerin

Hervorragend war die Bauchtänzerin. Sie hatte kupferrote lange Haare und ein knallrotes Kostüm mit Goldverzierungen. Ihr schlanker Körper hatte die Geschmeidigkeit einer Wildkatze. Sie tanzte rhythmisch, engagiert und im Vergleich zu der restlichen Tanztruppe sehr professionell.

Das Lokal, wo die schöne Tänzerin auftrat, war eine Billigversion vom Musikantenstadel. Das Fotografieren wurde einem durch ständiges Geflacker der verschiedenfärbigen Scheinwerfer unmöglich gemacht. Man sollte sich auf den Getränkekonsum konzentrieren und nicht auf die Tanzdarbietung, geschweige denn auf seine Fotos. Der barackenähnliche Raum war kalt, es zog von allen Seiten, und es fehlte jede Intimität und Gemütlichkeit.

Eine unübersehbare Anzahl von „Maikäfern“ (Kellnern) schwirrten um uns herum und wollten uns Wein aufdrängen. In der Türkei ist auf Alkohol 260 % Steuer. Mit einem Wort, bei jedem Schluck Alkohol trinkt der türkische Staat mit. So kostete ein klitzekleines Glas picksüßer Cocktail 10 €. Wir bestellten Coca Cola, welches wir nicht tranken, weil es gezuckertes Türkisch Cola war. 1/8 Liter Wein kostete 5 € und schmeckte wie Essig.

HAMMELFEST

Mir ist das Hammelfest ein Begriff. Ich erinnere mich heute noch mit Schaudern an den penetranten Geruch der sich über ganz Sidi Ifni in Marokko verbreitete, weil an jeder Haustüre eine Hammelhaut zum Trocknen aufgespannt war. Vor der Tür lagen fliegenübersäte Müllsacke in denen die vielen wilden Hunde und Katzen nach Futter suchten.

Hier in Wien erlebte ich dereinst ebenfalls ein Hammelfest in dem die Türken, die im gegenüberliegenden Haus wohnten, einen Hammel im Hof grillen wollten. Nach Fett stinkende Rauchschwaden verpesteten die Luft in der Kampstraße solange, bis die Feuerwehr kam. Mit den Worten „Hammel aus“ war die Festivität beendet.

In der Türkei ist Grillen am Balkon oder den Höfen strengstens verboten. Man darf nur auf speziell zugelassenen Orten grillen. Dieses Verbot wird genauso streng von der Polizei kontrolliert, wie das Rauchverbot in sämtlichen Räumen in der ganzen Türkei. Unserer Reiseleiterin versuchte uns mit Engelszungen zu erklären, dass das Hammelfest ein Opferfest ist. Fast jede Familie spendet Geld für einen guten Zweck im Wert eines Hammels.

Das Hammelfest in dem Hotel, wo wir wohnten, sah folgendermaßen aus: Als reiche türkische Familie trifft man sich im Hotel. Die Nähe zu Antalya ist für die meisten Türken das Ziel aller Wünsche. Man reist mit viel Gepäck an. Im Schlepptau eine Schar von Verwandten und unzähligen Kindern. Antiautoritäre Erziehung ist der letzte Schrei. Anders als in Skandinavien habe ich nie eine Mutter gehört, wie sie ihr Kind zurechtweist. Vor allem den Buben werden keine Grenzen gesetzt. Ein Beispiel: Die Buben spielen „Aufzug fahren“. Aufzugknöpfe werden unaufhörlich gedrückt und kommt er endlich, stürzt sich die laut brüllende Schar mit Gewalt hinein. Lobbyrutschen ist der nächste Spaß. Die Kindermeute nimmt Anlauf bei der Rezeption und um die Wette wird bis zum Speisesaal am Hosenboden gerutscht. Dort angekommen trennen sich die Buben von den meist mit Kopftüchern verhängten Mädchen. Es wird an verschiedenen Tischen gegessen. Die Kinder stürzen zum Buffet und grapschen mit ihren Fingern in jede Schüssel um die Speisen zu kosten. Dann werden Essenstürme auf die großen Teller aufgeschichtet.

Gegessen wird gierig mit den Fingern, die fleißig im Tischtuch abgewischt werden. Nach einiger Zeit räumt der Kellner volle Teller mit Essensresten ab um den Tisch für die Süßspeisenschlacht frei zu bekommen. Vor allem die Mädchen schlingen die süßen Honigkuchen massenweise in sich hinein. Am Elterntisch geht es nicht anders zu. Nach dem Essen ziehen sich die Männer in die Spielsalons zurück. Es ist ja Opferfest, und viel Geld wird den einarmigen Banditen geopfert. Die Frauen sitzen in der Lobby zum Tratsch bei Kaffee oder süßen Getränken. Für die Kinderschar sind die Sitzgarnituren willkommene weiche Turngeräte, auf denen bis zur Erschöpfung herumgerutscht wird. Das Licht wird um Mitternacht gelöscht und unter lautstarkem Protest werden die Kinder in die Zimmer verfrachtet. Ich erinnere mich im Halbschlaf an die Worte der Reiseleiterin: das Opferfest ist ein Fest zum Gedenken an die Armen und Verlassenen.

Der nächste Ausflug führte uns in die Altstadt von Antalya. Von der Altstadt ist kaum etwas erhalten, weil jedes alte Haus niedergerissen wurde, um Hotelblöcken Raum zu schaffen. Der alte Basar wurde abgerissen und hinter dem Flughafen ein neuer gebaut, der angeblich eine Nachbildung des Istambuler Basars sein soll. Touristen werden hier her per Bus gekarrt, rennen einmal durch und gleich wieder heraus. Ich fand keine Sitzgelegenheit, kein Plätzchen zum Verweilen. Außen sind die Mauervorsprünge so schmal, dass man nicht einmal dort sitzen kann. Das Restaurant ist im Keller, und dort ist es finster wie in einer Gruft. In dem einzigen kleinen Terrassenkaffee drängen sich die Raucher.

Hier herrschst der Slogan: shop and go (shop and run). Innen besteht der Basar aus gekachelten Verkaufsnischen, wo dauernd ein Türke wie ein Teuferl aus dem Schachterl herausspringt und einem auf RUSSISCH anspricht. Ich sah viele leere Nischen. Das Warenangebot ist uninteressant, und die Preise der hohen Miete entsprechend hoch. Im ersten Stock befindet sich ein sogenannter Kunstbasar mit Gegenständen vorwiegend aus Plastik. Ich habe erfahren, dass 80 % der Touristen in Antalya Russen sind, Tendenz steigend. Aus Deutschland und Österreich kommen bestenfalls noch Maturaklassen, die nur an lautstarken Discos interessiert sind. Für die Russen wurden eigene Shopping- und Hotelbezirke geschaffen. Die Deutschen haben eine andere Wertvorstellung von Urlaub. Damit man die paar Deutschen, die sich noch in diese Gegend verirren,  nicht vertreibt, werden sie in einem anderen Ferienbezirk untergebracht.  Vom Bus aus sah ich skurrile Hotelresorts, die mitten in der türkischen Pampa stehen, mit Zugang zum Meer. Eine Anlage schaut aus wie der Kreml, eine wie der Dogenpalast in Venedig, eine wie ein Concord-Flugzeug mit spitzer Nase. In einem gold-weißen Phantasiepalast im Disneyland-Zuckerbäckerstil soll sich angeblich die High Society der Welt aufhalten.

ÜBER DAS ESSEN

In der Türkei ist das Essen gut, weil viel Gemüse verwendet wird. Ich aß Berge von Salaten , türkischen Käse, gedünstetes Gemüse und als Nachspeise ebensolche Berge von Honigkuchen.

Aber ACHTUNG: vor allem in der Früh muss man jede Tomatenspalte genauestens anschauen. Am Abend wird das, was vom Buffet übrig bleibt, mit einer Folie abgedeckt und in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Morgen werden ein paar frische Tomatenspalten draufgelegt und die unteren Regionen haben bereits Schimmelbefall. Das selbe passierte einer Mitreisenden mit den Gurken.

Eines Abends zahlten wir unser Mineralwasser. Der Mann an der Rezeption gab uns unerwartet Kleingeld zurück, weil die Rechnung auf türkische Lira ausgestellt war. Walter beschloss, das Kleingeld in eine „Tip Box“ zu werfen. Als der Kellner das Geräusch hörte kam er auf uns zugeschossen und sagte, warum wir das Geld in die Tip Box für den Koch geben und nicht in die „Tip Box“ für die Kellner. Also kramte Walter einen Euro hervor (wir hatten kein Kleingeld mehr) und gab ihn in die Kellner „Tip Box“. Der Kellner öffnete die Box blitzschnell, zog den Euro heraus und hielt ihn uns unter die Nase mit der Bemerkung dass ein Euro eine Beleidigung ist. Ich zählte in Hinkunft in jedem Hotel die Anzahl der Tip-Boxen und fand jeweils 5 Stück vor: Eine Box stand an der Rezeption, eine am Buffet, eine bei den Kellnern, eine beim Photographen im Foyer und eine beim Ausgang des Speisesaals.

ÜBER DAS WASSER

Das Wasser in der Türkei ist, soviel ich weiß, eines der besten der Welt. Als wir 2004 mit unserem Campy quer durch die Türkei fuhren füllten wir sogar unseren Trinkwassertank mit dem herrlichen Wasser welches von den Bergen herunterkam. Sogar die Israelis kaufen Trinkwasser in Schiffstankern von den Türken, und die kaufen sicherlich nichts Schlechtes.
Unserer Reiseleiterin sagte gleich zu Beginn der Reise, dass das Wasser im Hotel KEIN Trinkwasser sei. Wenn man Wasser aus dem Hahn des Hotels trinkt bekommt man mit Sicherheit Durchfall, wurde uns gedroht. Klar: der Buschauffeur verkaufte Coca Cola, Wasser in Halbliterflaschen und Bier zum doppelten Preis wie im Supermarkt. Natürlich war er sehr dran interessiert seine Getränke möglichst zahlreich an den Mann zu bringen. Aus guter Erfahrung hatte ich meinen kleinen Wasserkocher mit, und füllte täglich unsere Metallflaschen mit herrlichem Früchtetee. Ich hatte nie Probleme und der angedrohte Durchfall von der Reiseleiterin blieb aus.

Der nächste Busausflug führte zu einem Schmuckpalast. Der Eingang war einladend üppig als würde Schneewittchen von ihrem Prinzen ins Schloss geführt werden. Der Ausgang war kaum zu finden und hatte die Größe eines Mauslochs. Kaum hat man den „HADRIAN“ Palast betreten, stürzen sich schon etliche penetrante Verkäufer auf den Kunden und fragte wie ein Wasserfall für welchen Schmuck man sich interessiert. Na ja, ich bin in so einer Situation leicht gereizt bis unhöflich. Die anderen Mitreisenden hatten ihren Unmut besser im Griff. Trotzdem kam ich ins Gespräch mit einer Verkäuferin. Sie wurde in Deutschland geboren und hat ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Orientalistik mit altgriechischer Philosophie ist sicherlich ein interessantes Studium, aber nicht gerade dazu geeignet, Geld damit zu verdienen. Als ein „Oberverkäufer“ sah, dass wir uns privat unterhielten, pfiff er die schöne Türkin zurück, und die musste dann als „Strafe“ Vitrinen putzen. So erfuhr ich, wenn die Russen nicht in die Türkei kämen, würde der gesamte Fremdenverkehr zusammenbrechen.
Niemand von unserer Gruppe kaufte Schmuck. Von unserer Reiseleiterin erfuhr ich, dass Europa und Deutschland „ausgesaugt“ sind. Das Wort „ausgesaugt“ ist ihr sicherlich unkontrolliert herausgerutscht. Kein Westeuropäer hat Interesse an Gold. Leider fand ein Österreichisches Ehepaar den Ausgang nicht. Die hockten beim Tee in einer stillen Ecke und warteten in ihrer Naivität auf den nächsten „Vollmond“. Wir verloren mehr als eine Stunde und kamen sehr sehr spät in APHRODISIAS an. Im November wird es bekanntlich um 5 Uhr stockfinster und wir hatten kaum eine Stunde um in dieser wunderbaren römischen Stadt herumzulaufen.

APHRODISIAS

… ist berühmt wegen dem rekonstruierten Triumphtor, das im herrlichsten römischen „Barock“ gebaut wurde. Berührend war in unmittelbarer Nähe ein christliches Grab von dem Wissenschaftler, der sein ganzes Leben dieser antiken Stätte widmete. Leider hatte ich nicht einmal Zeit die Innschrift auf dem Grabstein zu lesen. In der Nähe von Aphrodisias befand sich ein Marmorsteinbruch, und daher war diese antike Stadt das Zentrum der Skulpturen. Das Museum ist voll mit den herrlichsten Skulpturen. Auf den Tempelfriesen kann man die gesamte griechische Mythologie studieren, ebenso auf den Wänden der Sarkophage. Ich sah feine Portraits, die ich wie wild fotografierte.

Im Laufschritt erreichten wir das Stadion, das größte in der Antike. Hier wurden nicht nur sportliche Wettkämpfe ausgetragen, sondern in späteren Zeiten Gladiatorenkämpfe und Tierhatzen. Die Gewölbe für die Tiere waren gut erhalten. Mich beeindruckten die langen Sitzreihen aus Marmor, in denen man deutlich die Sprünge sah, die viele Erdbeben hinterlassen hatten. Diese ununterbrochenen Naturkatastrophen führten zum Untergang dieser wunderbaren Stadt. Die Tierportraits waren genauso fein gearbeitet wie die Menschenköpfe.

Sollte ich noch einmal in die Türkei kommen, fahre ich sicherlich wieder nach Aphrodisias.

Wir wurden bei späteren Ausflügen zu einem Lederladen und einem Teppichladen gekarrt. Im Lederladen gab es nur Lederkleidung. Das Leder war fein und gut verarbeitet, aber es glänzte so sehr dass es aussah wie Plastik. Nur sah man deutlich den kleinsten Kratzer. Entsetzt hat mich, dass dort Pelzmäntel aus den Fellen von Wildkatzen angeboten wurden. Die Felle kommen aus Kasachstan, Usbekistan und weiteren Kaukasusländern. Ich nehme an, dass die Felle nicht ganz legal in die Türkei kommen. Angeblich reißen sich die Russen um die Pelzmäntel und zahlen jeden Preis dafür.

Da Walter und ich schön langsam genug hatten, gingen wir in den Teppichladen gar nicht hinein, sondern saßen auf einem Bankerl vor dem Aufenthaltsraum der Busfahrer. Walter öffnete unseren Rucksack um die Jause für uns herauszunehmen. Kam ein Hund im Sauseschritt angelaufen und schnappte sich das Frühstücksei, das ich vom morgendlichen Buffet abgezweigt hatte. Der Hund ließ nur die Serviette übrig, in der das Ei eingewickelt war.

Wir saßen friedlich auf unserem Bankerl und erfreuten uns der warmen Sonnenstrahlen, die so kräftig auf uns herniederschienen. Kam doch plötzlich die Reiseleiterin aus dem Teppichladen gerannt, ganz hektisch in ihr Handy brüllend. Uns pfiff sie zusammen, weil wir nicht im Teppichladen waren, obwohl uns die „Firma Hadrian“ die Reise zahlte. Mit zusammengebissenen Zähnen fraß ich eine grobe Unhöflichkeit in mich hinein, die mir auf den Lippen wie Feuer brannte und sagte mit einer Engelsstimme, dass Walter allergisch auf Appretur sei und ich auf keinen Fall einen Asthmaanfall riskieren wolle. Walter musste das in ihr Telefon bestätigen!

Im Laufe der Reise erklärte uns die Reiseleiterin, dass man in der Türkei jedes Jahr eine Prüfung ablegen muss, um die Konzession für das nächste Jahr zu bekommen Eine Prüfungsfrage schaut so aus: „Ist es gelungen alle Reiseteilnehmer zu den Verkaufstempeln zu karren und hinein zu locken?“ Ferner werden die Strategien besprochen, nach denen sich die Reiseleiter zu richten haben. Jeder Reisegesellschaft muss bestimme drei Läden anfahren, sonst verliert die Reiseleiterin ihre Konzession.

Ein Beispiel: Tülay versuchte uns Reisenden während der langen Busfahrten mit honigsüßem Redeschwall von dem Bild, welches wir von den Türken haben zu „befreien“. „Wir Österreicher sind durch die Negativpresse völlig falsch informiert“ wurde uns berichtet. Die Türkei ist ein fortschrittliches Land. In der Türkei sind alle Frauen genauso emanzipiert wie überall sonst auf der Welt (ich denke, da hat unsere Tülay nicht viel eigene Reiseerfahrung).

In der Türkei gibt es keine Zwangsverheiratungen, keine ununterbrochenen Vergewaltigungen in der Ehe, Vater oder Bruder haben nicht die absolute Entscheidungsgewalt über ein Mädchen, jedes Mädchen darf in die Schule gehen, das Rentensystem ist gewährleistet und jeder ist krankenversichert. „Der Dschihad“, der heiligen Krieg, ist der Kampf mit sich selbst und seiner Moral wurde uns versichert. Bei dieser Hiobsbotschaft mussten alle lachen. Diese Reden sind von den staatlichen Reisebüros vorgegeben.

Hinterher erfuhr ich, dass das Rentenalter etwas dem durchschnittlichen Sterbealter entspricht. Die staatliche Krankenversicherung ist so schlecht, dass sie kaum für Kosten im Krankheitsfall aufkommt. Man ist gezwungen, eine private Krankenversicherung zusätzlich zu bezahlen, sonst ist man so gut wie gar nicht versichert.

Unser zweites Hotel in KUSDADASI war „ leicht indisch“, nur waren die Zimmer wesentlich kleiner. Der allgegenwärtige Teppichboden genauso verschmiert und schmutzstrotzend wie bei den beiden anderen Hotels.

Im dritten Hotel, „Im Raum von Antalya“, wären wir beinahe „ertrunken“. In der Nacht ging ein heftiges Gewitter nieder. Ich schlafe mit Ohropax, und kein Gewitter der Welt holt mich in der Nacht aus dem Bett. Es regnete es in unser Zimmer hinein, der Vorhang war pitsch patsch nass, und unsere Sachen, die davor lagen, ebenfalls. Die Balkontüre wurde durch den Sturm aufgedrückt, und da der Balkon keinen Abfluss hatte, stieg das Wasser. Walter versuchte in der Früh das völlig verzogene Plastikfenster und die undichte Balkontüre zu schließen, was nur mit äußerstem technischen Geschick gelang. Dieses Hotel war nicht alt und stand mitten im Feld. Der Speisesaal hatte die Form einer Kathedrale. Die Akustik wie in einer Kirche. Man hörte jedes Häferl am Ende des Saales scheppern. Wenn ich Walter etwas sagen wollte, musste ich brüllen, so unerträglich laut war es.

Einmal am Abend hatten wir etwas Zeit und gingen zu einem Supermarkt. Dort wurden KEINE Euros angenommen, obwohl uns Tülay zu Beginn der Reise versicherte dass man überall mit Euros zahlen kann. Die Visa Karte wurde nur sehr ungern angenommen, und erstmals seitdem ich mit VISA auf all meinen Reisen zahle, wurde der PASS verlangt. Vielleicht kursieren in der Türkei so viele gestohlene VISA-Karten.

EPHESUS

Endlich kamen wir nach EPHESUS. Walter und ich haben diese Reise NUR wegen dem Ephesusausflug angenommen. Seit unserer letzten Türkeireise hat sich in Ephesus viel verändert. Ein Einbahnsystem für die Busreisenden macht die Besichtigung erträglich. Der Bus holt seine Leute einfach von einem anderen Tor ab. Aussichts- und Fotografierplattformen wurden errichtet, damit man eine Chance auf ein gutes Bild von der Bibliothek hat und nicht ständig einen Ameisenhaufen vor der Linse. Neue Areale wurden ausgegraben, restauriert und für Massenbesuch tauglich gemacht. Störend sind die vielen „Papparazzi-Photographen“, die einem ununterbrochen „abschießen“ wollen. Man kann denen kaum ausweichen.

Auf einem freien Platz, weit genug entfernt von der Bibliothek, hörte ich plötzlich laute Blechtöne aus einem Lautsprecher. Ein paar Türken spielten Römer. Einer hat jonglieren geübt, denn dauernd fielen ihm die Bälle auf den Boden. Dann folgten zwei schwächliche Gladiatoren, wobei einer mit einem Mikrophon in der Hand laut ankündigte: „Now you will see a bloody fight“ , worauf die Amerikaner laut lachten. Der Fight war wirklich bloody.

Der Anblick der Bibliothek, die von den Österreichern aufgebaut wurde, hat sich für mich gelohnt. Die Sonne tauchte Ephesus für uns in warmes rötliches Licht. So plastisch sieht man die Figurenfriese selten.

Das interessante an der Bibliothek von Ephesus ist, dass die Säulen übereinander stehen, die Überdachung aber versetzt ist.

Für den letzten Tag war eine uninteressante Bootsfahrt auf einem schmutzigen Fluss angesagt. An den Ufern wurden Fische gezüchtet die dann den Leuten am Boot als gegrillte Spezialität angeboten wurden. Angeblich waren es Forellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in so einem schmutzigen Wasser Forellen existieren können.

Ich nützte die Gelegenheit um die anderen Reisenden zu fragen, wie sie zu ihrer Reise gekommen waren. Wir sind alle gläseren Menschen, und je mehr wir uns im Internet bewegen, je durchsichtiger werden wir. Wir haben bei unserem Flug nach Bangkok das Kasterl: „Wollen Sie bei unserem Gewinnspiel mitmachen“ angekreuzt. Somit waren wir einverstanden mit der Weitergabe unserer Internetadresse. Die Internetadresse wurde von der Fluggesellschaft an „goldfly.de“ verkauft, die mit der türkischen Handelsfirma HADRIAN paktiert. Den jüngeren Leuten wurden mehrere Termine zur Auswahl angeboten. Wir Pensionisten bekam nur einen Terminvorschlag. Durch das Buchen eines Flugtickets nach Bangkok „signalisierten“ wie Reisefreudigkeit.

Bei unserer letzten Türkei Rundreise im Jahre 2004 mit unserem „Campy“ waren die Straßen in einem schlechten Zustand. Sie waren vor allem in den Bergen extrem eng und nicht gesichert. Das hat sich gebessert. Die Hauptstraßen sind endlich zweispurig und geteert. Die Benzinpreise sind extrem hoch: 1.50€ bis 1.60 € pro Liter. In der Türkei wurden die letzten einspurigen Eisenbahnen im zweiten Weltkrieg gebaut. Es wurde nur in Straßen investiert, vor allem um das Obst und Gemüse noch halbwegs frisch in die EU-Länder transportieren zu können. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es fast nicht. In der Türkei ist ein eigenes Auto eine Prestigeangelegenheit. Mit den Autos stürzen sich Familien in den Ruin und können die hoch verzinsten Kredite nicht zurückzahlen. Die Arbeitslosigkeit ist im Steigen begriffen, die Renten reichen in keiner Weise zum Überleben, und der Staatsbankrott scheint somit vorprogrammiert.

Am allerletzten Tag wurde uns endlich ein Einkaufsbummel in einem Kleiderbasar angeboten, der unsere Reiseleiterin mit von ihr gewünschten Pullovern versorgte. Wir hatten genau 75 Minuten Zeit, um unsere Einkäufe zu erledigen.

In der Türkei wird sämtliche Markenware „fotokopiert“. Ich kenne den Unterschied zu den Originalen. Wir kauften in Bangkok am Textilmarkt ein, der so groß ist wie der erste Bezirk in Wien. Dort werden nur Originalwaren angeboten, die ja in Thailand erzeugt werden. Es wäre viel zu mühsam, Kopien herzustellen, folgedessen bekommt man in Bangkok dort die Waren, die aus den Fabriken „ verschwinden“.

Ein Beispiel: Bei einer echten Burberry-Jacke kann man von der Außentasche in die Innentasche greifen. Das Karo im Futter ist korrekt zusammengenäht, der Innenstoff fest und kompakt gewebt. Der Zipp klemmt nie auch nach 1000 maliger Öffnung. Die Lacoste-Shirts sind nie durchscheinend, selbst die weißen nicht. Der Stoff ist wabenförmig gewebt. An der Innenseite des Kragens befindet sich ein Band zur Verstärkung. Meist wird das Band von einer Schulter zur anderen geführt. Das verhindert, dass sich das Shirt beim Waschen in der Form verändert. Der Abschluss der Ärmeln ist elastisch und verliert nie auch nach 1000x waschen seine Elastizität. Der Stoff der echten Lacoste–Shirts ist immer farbecht und vor allem UV- beständig. Ein rotes Lacoste–Shirt bleicht nie an den Schultern aus.

In Bangkok kauft man so ein: ein Händler hat ca 10 Lacoste-Shirts auf seinem Tisch ausgebreitet. Nie mehr, denn wenn die Polizei diese 10 Leiberln konfisziert, ist es für den Händler kein Verlust. Der Kunde sucht sich seine Größe aus. Der Händler zieht unter der „Budl“ einen Stoffkatalog für die Farbmuster heraus. Dann sagt man, wie viele Shirts man in welcher Farbe und Größe haben will. Der Händler verschwindet in irgend einem Keller und kommt mit der Ware im Platiksackerl heraus. Ich kontrolliere die Anzahl, Farbe und Größe am Kragen, und schon kann bezahlt werden, und ich kann sicher sein die allerbeste Qualität bekommen zu haben. Mir ist noch nie passiert, dass mir ein Händler ein minderwertiges Leiberl eingepackt hat. Er hat sicherlich gut verdient an mir „weißer Nase“. Original Jack Wolfskin Vliesjacken haben immer „Windärmel“ und nach jahrelangem Tragen bilden sich nie Verklumpungen. Der Zipp hält ewig.

Zurück in die Türkei. Die Reisenden stürzten sich auf die Waren, als hätten sie zu Hause nichts zum Anziehen. Die Bekleidung waren kostengünstige Kopien. Was zählte, war das Label und das war bei manchen Kleidungsstücken auffallend groß. Manche Leute kauften dermaßen viel ein, dass sie es kaum tragen konnten. In so einem Fall wurden blaue IKEA-Tragtaschen zur Verfügung gestellt. Der Reisebus war so vollgefüllt mit Einkaufssackerln, dass man achten musste, nicht ein Falsches mit ins Zimmer zu nehmen.

Nun ein paar Hoppalas, die während der Reise passiert sind…

Alle Leute saßen im Bus zum Flughafen. Die Reiseleiterin ging nochmals zur Rezeption und dort wurden ihr 2 Pässe von unserer Gruppe überreicht. Die Reisenden waren nicht in unserem Bus. Da unser Gruppe auf 2 Busse aufgeteilt war, telefonierte die Reiseleiterin mit dem schon abgefahrenen Bus. Dort waren die Gäste auch nicht. Knapp vor der Abreise erschienen die beiden dann und hatten überhaupt nicht realisiert, dass sie ihre Pässe nicht abgeholt hatten. Die Reiseleiterin drückte dem Ehepaar sehr erleichtert die Dokumente in die Hand, was das Ehepaar für selbstverständlich hielt.

Von dem Ehepaar, das im Schmuckladen „hängen“ geblieben ist, habe ich schon berichtet. Ein Mitreisender dachte beim Hinflug, daß man sich einen Platz nach  eigner Wahl im Flugzeug aussuchen kann. Bei Rückflug hat Walter die Reihe auf der Boardingcard falsch abgelesen – so gingen wir in die 22. Reihe. Dort befand sich jedoch nur das WC.

Ich nehme an, dass wir noch einmal mit dem Campy eine Reise in die Türkei machen werden. Es sprudelt herrlich frisches Trinkwasser aus den Bergen. Die Straßen sind fast alle neu, und Schlafplätzchen sah ich an jeder Ecke. Besonders nett sind die öffentliche Grillplätze. Föhren sorgen für Schatten. Eine Wasserleitung ist oft vorhanden, damit der Wald nicht abbrennt. Diese Plätze liegen schön, und dort hätte ich viel Gelegenheit mit den Einheimischen zu sprechen.

Die zahlreichen Antikenstätten an der Ägäis, Aphrodisias und Ephesus würde ich nochmals besuchen – habe im Internet nachgeschaut, was wir alles aus Zeitmangel nicht sehen konnten. Kappadokien und die Schwarzmeerküste würde ich gerne noch einmal sehen.

2 Antworten to “Eine gewonnene Türkeireise – Herbst 2009”

  1. U. Pendl um 2:52 pm #

    da wir eine ganz ähnliche Reise gemacht haben, recht kostengünstig und auf basis Halbpension bezahlt, die auch gut organisiert war, so haben wir da und dort vergleichbare Erfahrungen gemacht und sind ohne jeden Einkauf gesund an Leib und Seele wieder nachhause zurück gekehrt.
    Ein paar Eindrücke und Beobachtungen werde ich gerne gegenüber stellen, wenn sich Zeit erübrigt.

  2. Werner344 um 11:59 am #

    Ein toller Bericht, ich hoffe der Katz geht es wieder gut !! Sowas ist natürlich kurz vor dem Urlaub richtig blöd. Viele Grüße. Werner

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